Betriebliche Krankenversicherung rettet Arbeitsverhältnis

Ein fürsorglicher Arbeitgeber kümmert sich um die Gesundheit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dadurch fühlt sich die Belegschaft wertgeschätzt und das Unternehmen gewinnt motivierte Mitarbeiter. Im Falle der PlusCard des Netzwerks „Wir für Gesundheit“ gewinnt er auch noch wertvolle Arbeitszeit: Denn sein Facharzt-Terminservice koordiniert zügigere Termine bei Spezialisten, als es gesetzlich Versicherten in der Regel selbst möglich ist. Dadurch wird dem Patienten schneller geholfen und er spart sich lange Wartezeit auf einen Termin. In der PlusCard steckt aber noch mehr.

Lisa Tanneberg* ist eine junge Frau. In einem Kunststoffverarbeitungsbetrieb wurde sie 2018 erfolgreich zur Maschinen- und Anlageführerin ausgebildet und arbeitet dort auch nach ihrer Ausbildung weiter. Eines Tages fällt sie in Ohnmacht. Bei der Arbeit an einer großen Maschine. Die Ärzte finden keine Ursache. Sie arbeitet weiter.

Der Arbeitgeber von Frau Tanneberg hat 2017 für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die betriebliche Krankenzusatzversicherung PlusCard des Qualitätsnetzwerks „Wir für Gesundheit“ eingeführt. PlusCard-Inhaber genießen Privatpatientenkomfort in Ein- oder Zweibettzimmern und können für zügige Facharzt-Termine eine Service-Hotline nutzen, die die Termine für sie koordiniert.

Der Verband der privaten Krankenversicherungen gibt an, dass Ende 2019 10.200 Betriebe eine vollständig vom Arbeitgeber gezahlte Zusatzversicherung anbieten. Im Jahr davor waren es noch 7.700. Insgesamt profitieren Ende 2019 rund 820.000 gesetzlich versicherte Beschäftigte von einer betrieblichen Krankenzusatzversicherung. Jeder fünfte Mitarbeiter, der 2019 neu eine betriebliche Krankenversicherung erhält, hat die PlusCard bekommen. „Das Wachstum bei der betrieblichen Krankenzusatzversicherung zeigt die Bereitschaft der Arbeitgeber, sich für die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu engagieren“, erklärte Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) gegenüber dem Handelsblatt. „Es ist aber auch Ausdruck für den immer stärker werdenden Wettbewerb um Fachkräfte.“ (Handelsblatt 8.1.2020)

Fachkräftemangel

Wenn eine Arbeiterin an einer großen Maschine plötzlich bewusstlos wird, kann das lebensgefährlich sein. Das ist ein großes Risiko für die Arbeiternehmerin. Aber auch das Unternehmen kann ein solches Risiko mindestens aus Arbeitsschutzrichtlinien nicht zulassen. Wenn die Mitarbeiterin aber das Unternehmen verlässt, wie schwierig ist es, eine neue Fachkrab zu finden?

Die Agentur für Arbeit stellt jährlich die Vakanzzeiten für Fachkräfte fest. Das ist die Zeit, in der ein Arbeitsplatz unbesetzt bleibt. Diese Zeit steigt kontinuierlich seit 2010. Die durchschnittliche
Vakanzzeit über alle Berufe (Helfer ausgenommen) ist 2019 im Vergleich zum Vorjahr auf 118 Tage gestiegen. Dabei ist der Anstieg bei Fachkräften am höchsten ausgefallen: mit einem Plus von 13 Tagen. (vgl. Fachkräfteengpassanalyse Juni 2019, Bundesagentur für Arbeit)

Bedenkt man den demografischen Wandel, wird schnell klar, dass Unternehmen branchenunabhängig Strategien brauchen. Ein sinnvoller Ansatz für die Fachkräfteakquise liegt im Bereich Mitarbeiter-Benefits.

Benefits

Unternehmen, die sich von ihren Mitbewerbern abgrenzen wollen, bieten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neben dem Gehalt häufig besondere Zusatzleistungen. Die Auswahl ist groß: Neben Tankgutschein und Kreditkarte, Firmenwagen oder -rad, setzen viele Unternehmen auf Benefits aus dem Bereich Gesundheit.

Denn gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zahlen auch auf den Erfolg des Unternehmens ein. Sie fehlen seltener und sind motivierter bei der Arbeit. Wenn sie durch eine betriebliche Krankenzusatzversicherung von Leistungen profitieren, die sie sich privat vielleicht nicht leisten könnten oder die ihnen etwa durch Vorerkrankungen verwehrt bleiben, fühlen sie sich wirklich wertgeschätzt. Denn die Gesundheit ist das Wichtigste – das merken wir in Zeiten von Corona mehr denn je.

Die PlusCard von „Wir für Gesundheit“ ist ein solches Benefit, das Arbeitgeber ihren Kolleginnen und Kollegen als Wertschätzung ermöglichen. Es gibt sie bereits ab 4,91 Euro im Monat pro Mitarbeiterin oder Mitarbeiter, wobei mindestens 20 Mitarbeiter*innen mit der PlusCard abgesichert sein müssen. Falls ein zusätzlicher Debeka-Tarif abgeschlossen wird, genügen 10 Mitarbeitende. Sie ist ohne Gesundheitsprüfung und unabhängig vom Alter möglich. Das Tarifwerk ist sehr flexibel: es können monatlich Mitarbeiter*innen an- oder abgemeldet oder die Tarife geändert werden. Auf Wunsch ist die ganze Familie des Versicherten gleich mitversichert. Liegt der Beitrag pro Mitarbeiterin oder Mitarbeiter pro Monat unter der Freigrenze von 44 Euro, gilt die Zuwendung als Sachlohn und ist steuer- und sozialabgabenfrei.

Qualitätsnetzwerk

Frau Tanneberg wird nicht nur einmal ohnmächtig. Um der Mitarbeiterin zu helfen und das Arbeitsverhältnis zu erhalten, sucht das Unternehmen Unterstützung bei „Wir für Gesundheit“. Eine Leistung der PlusCard ist nämlich die medizinische Zweitmeinung für alle Diagnosen. Nachdem bei Frau Tanneberg keine Ursache für die plötzlichen Ohnmachten gefunden werden, soll ein Experte aus dem Netzwerk „Wir für Gesundheit“ weiterhelfen.

Hinter der PlusCard steht Das Netzwerk für Qualitätsmedizin „Wir für Gesundheit“. Diesem gehören deutschlandweit rund 300 Partnerkliniken an. Kliniken in privater, kirchlich/gemeinnütziger und öffentlicher Trägerschaft mit ihrem umfangreichen Leistungsspektrum in den unterschiedlichsten Bereichen der Medizin gehören dem größten deutschen Gesundheitsnetzwerk „Wir für Gesundheit“ an, Tendenz wachsend. Alle Partnerkliniken erfüllen langfristig messbare medizinische Qualitätskriterien, die über bestehende gesetzliche Anforderungen zur Qualitätssicherung hinausgehen.

Das Besondere: Das Netzwerk hat die PlusCard gemeinsam mit dem Debeka Krankenversicherungsverein a.G. speziell für Arbeitgeber entwickelt. Dadurch besteht ein direkter Kontakt in die Kliniken und bei herausfordernden Situationen wie jener von Frau Tanneberg, wendet sich „Wir für Gesundheit“ direkt an seine Ansprechpartner in den Kliniken, um zu helfen.

Den Fall von Lisa Tanneberg übernimmt der Chefarzt einer Krefelder Partnerklinik. „Bei den Untersuchungen kam heraus, dass ich nicht gefährdet bin, wodurch mein Arbeitsplatz gesichert
wurde“, freut sich Lisa Tanneberg und ist ihrem Arbeitgeber für die PlusCard sehr dankbar.

*Name geändert

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