Was tun, wenn Mitarbeiter
Sorgen haben?

Die Corona-Pandemie stellt die Welt auf den Kopf. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Krankenhäusern sind besonders belastet. Deshalb hat Asklepios in allen Häusern ein EAP (Employee Assistance Program) von INSITE eingeführt. Mitarbeitende können sich bei beruflichen und privaten Themen – von Kinderbetreuung, über pflegebedürftige Angehörige bis hin zur Unterstützung bei Teamkonflikten – beraten und unterstützen lassen.

Die Betreuung für das Kind ist durch die Familie nicht leistbar, ein langfristiger Kitaplatz fehlt. Der Nachbar droht mit dem Anwalt, weil die Grundstücksgrenze falsch bemessen worden sein soll. Und der eigene Vater benötigt aufgrund eines Schlaganfalls dringend einen Platz im Pflegeheim. Das sind nur einige von einer Vielzahl von alltäglichen Herausforderungen, die uns im Alltag umtreiben und belasten können. Ihre Lösung erfordert in der Regel Zeit. Zeit, die in unserem heutigen Leben allerdings rar gesät ist – und bei Arbeitnehmer*innen zu zusätzlichem Stress führen kann.

„Genau dort setzt ein EAP an“, sagt Dr. Maren Kentgens, die neben Dr. Matthias Conradt Geschäftsführerin der INSITE-Interventions GmbH, ein Tochterunternehmen von Asklepios – einem der größten privaten Klinikbetreiber in Deutschland. Das Unternehmen bietet Firmen sogenannte Employee Assistance Programs, kurz EAP, für ihre Beschäftigten an und will die Betroffenen genauso wie die Unternehmen selbst mithilfe eines Beratungsangebots entlasten. „Das Prinzip ist simpel“, erklärt Kentgens, „EAP rückt vor allem sogenannte Alltagssorgen in den Fokus, Dinge, die einen in der Regel Zeit und Nerven kosten. Mit der Unterstützung professioneller Ansprechpartner kommen Mitarbeiter deutlich schneller zu Lösungen ihrer Schieflagen.“

Das erklärte Ziel: „Durch die externe Beratung und die damit verbundenen Hilfestellungen können die Mitarbeiter ihren Alltag wesentlich sorgen- und stressfreier bewältigen, was sich natürlich auch positiv auf die Arbeit in ihrem Unternehmen auswirkt. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“ Und ein Modell von dem auch die Asklepios-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter profitieren. Schon seit Jahresbeginn nutzen die Asklepios Klinik Nord in Hamburg, die Asklepios Klinik Bad Salzungen sowie die Asklepios Klinik Langen-Seligenstadt die externe Mitarbeiterberatung für ihre gesamte Belegschaft.

Die Belastung, die für Beschäftigte in den Kliniken durch die Corona-Pandemie kam, führte im März zu dem schnellen Entschluss, EAP in allen Asklepios-Häusern einzuführen. “In der Gesundheitsbranche ist das Programm noch eine echte Rarität“, verrät Kentgens, „Asklepios agiert hier in gewisser Weise als Vorreiter und investiert gezielt in das besondere Beratungsangebot für Mitarbeiter.“

Das EAP-Leistungsspektrum ist dabei äußerst vielseitig und reicht von der Hilfe bei Konflikten mit Kolleg*innen oder Vorgesetzten bis hin zu Beratungen beim Ehe- oder Sorgerechtsstreit. Auch persönliche oder familiäre Belastungen können in der Beratung angesprochen werden. Ausgenommen sind lediglich Arbeitsrechtsfragen sowie der Bereich Wohnungssuche. „Und sollten die Ursachen für die Belastungen tiefer liegen und eine weiterführende Behandlung nötig sein, vermitteln wir natürlich auch einen ambulanten Behandlungstermin, z.B. bei Fachärzten“, berichtet Kentgens.

Der Arbeitgeber erfährt von den Anliegen der Mitarbeiter nichts. „INSITE garantiert absolute Vertraulichkeit, auf Wunsch können die Mitarbeiter das Programm völlig anonym nutzen“, sagt Dr. Conradt. „Ob Sie ihren Namen nennen wollen oder lieber nicht, ob Sie eine Rufnummer hinterlegen wollen oder lieber keine Kontaktdaten angeben wollen – die Schweigepflicht ist in jedem Fall gewahrt“, so Conradt, der zusätzlich auf den DSGVO-zertifizierten Datenschutz bei INSITE verweist. Alles, was für eine Beratung nötig sei, ist die Angabe des Namens des eigenen Arbeitgebers.

Und wie läuft die Beratung konkret ab? „Sie wählen die 0800-Nummer der Beratungshotline. Zunächst wird dann in einem Telefongespräch geklärt, welcher Ansprechpartner für Ihr Anliegen der passende ist. Bei Rechtsfragen werden Sie mit einem unserer Fachanwälte verbunden, bei Kitaplatz-Problemen kümmert sich unser Versorgungsmanagement-Team um Sie“, erläutert Herr Conradt. Teil des EAP-Angebots kann auch ein persönlicher Beratungstermin in der Nähe des Arbeitgebers sein. Und selbst am Wochenende sowie nachts erreicht man einen Notfalldienst, der bei akuten Problemen weiterhilft. „Insgesamt 200 Telefonberater sind für INSITE deutschlandweit im Einsatz“, berichtet Conradt. „Wir bekommen extrem positive Rückmeldungen. Haben die Mitarbeiter EAP erst einmal verinnerlicht und die Hemmschwelle des ersten Anrufs überwunden, lernen sie das Programm unserer Erfahrung nach sehr zu schätzen.“

Das Angebot richtet sich an alle Mitarbeitende und deren Familienangehörige – auch an Führungskräfte und Funktionsträger, die häufig interne Probleme mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lösen müssen und nicht wissen, wie sie im Betrieb damit umgehen sollen. Außerdem ist das Beratungsangebot für alle Beschäftigten kostenfrei. Aus Arbeitgebersicht ist EAP hinsichtlich Mitarbeiterbindung eine gewinnbringende Investition – und für die Asklepios-Häuser eine wichtige Hilfe in einer schweren Zeit.

INSITE ist ein Kooperationspartner von Wir für Gesundheit. Wenn Sie sich für das EAP-Angebot interessieren oder mehr erfahren wollen, stellen wir gern eine Verbindung her. Schreiben Sie uns einfach oder rufen Sie uns an.

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